Wissenstransfer2018-05-23T13:01:48+00:00

Wissenstransfer – die wichtigsten Fragen und Antworten

Der Begriff «Wissenstransfer» wird oft genutzt um den Austausch und die Beziehung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu umschreiben. Aber Wissenstransfer ist viel mehr: Im Unternehmen eingesetzt beschreibt «Wissenstransfer» die Weitergabe von Erfahrungs- und Handlungswissen an eine Person oder an ein Team. Richtig angewendet und frühzeitig eingesetzt vermeidet Wissenstransfer im Unternehmen Wissenslücken über Abläufe, Zusammenhänge und Beziehungsnetze. Die Folgen: Neue Leistungsträger werden schneller handlungsfähig und entscheidungssicher, Projekte laufen ohne Unterbruch weiter.

Warum ist Wissenstransfer wichtig?

Im Laufe iher beruflichen Tätigkeit eignet sich jede Person ihr ganz persönliches Handlungs- und Erfahrungswissen an: Eine ganz bestimmte Art Dinge zu tun, weil sie dann zu Erfolg führen; Abläufe so zu strukturieren, dass sie schnell zum Ziel führen; Personen einzubinden, die hilfreich sind, die unterstützen können oder die schneller zum Ziel führen. Verlässt nun eine Person das Unternehmen, so nimmt sie dieses ganze Wissen mit. Je zentraler die Rolle dieser Person ist, desto wichtiger ist ihr Wissen für das Unternehmen. Wird kein Wissenstransfer durchgeführt, so ist das gesammelte Erfahrungswissen der ausscheidenden Person unwiederbringlich verloren. Aber auch die neu eintretende Person profitiert vom Wissenstransfer. Zum einen kann sich der neue Mitarbeiter bis zu 30 % schneller einarbeiten, denn bei einem Wissenstransfer wird nicht vermittelt, was schon klar ist und zum Erfahrungsschatz des neuen Leistungsträgers gehört, sondern das «Wie»: Wie funktioniert der Arbeitsbereich, wie gestaltet sich das Umfeld, wer ist von grosser Wichtigkeit für das Erreichen der gesetzten Projektziele?

 Wie funktioniert strukturierter und begleiteter Wissenstransfer?

Wir begleiten Schlüsselpersonen und zeigen auf, wie Transparenz der Arbeitsabläufe, Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern, effektive Risikobeurteilung und darauf aufbauender Wissenstransfer in Organisationen als alltagstaugliches Modell entwickelt und verankert werden. Auch für Ihre Organisation kann das Modell angepasst und mit kleinstem Aufwand gelebt werden. Der Wissenstransferprozess teilt sich in drei Phasen: Wissensidentifizierung, Wissensübergabe und Wissensaufbau. Für die erste und die dritte Phase müssen zwischen drei und sechs halbe Tage aufgewendet werden, je nach Komplexität des Umfeldes. Die zweite Phase findet direkt im Arbeitsalltag statt und braucht keinen zusätzlichen Aufwand.

 Welche Vorteile bringt Wissenstransfer?

Aus der Sicht des Unternehmens besticht als erstes die minimale Investition bei maximalem Ertrag: Die Einarbeitungszeit verringert sich um durchschnittlich 30 %. Ausserdem werden ineffiziente und unnötig lange Einarbeitungszeiten mit «Leerläufen» vermieden. Die Übergabe mehrerer Projekte oder eines Arbeitsbereichs gestaltet sich effizient und effektiv. Dies wirkt sich auch auf die Motivation der neuen Leistungsträger aus: Es muss nicht nochmals gemacht werden, woran sich schon der Vorgänger versuchte (und vielleicht scheiterte).

Von besonderer Wichtigkeit ist aber, dass mehr und schnellere Entscheidungskompetenzen erlangt werden. Durch die hergestellte Transparenz in Funktion und Arbeitsabläufen fühlt sich die neue Führungsperson schneller mit den Mitarbeitenden und der Organisation vertraut und kann die ihr anvertraute Aufgabe ausfüllen.

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